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Zahntechnik von A-Z. Hier finden Sie alles!


  • Schichttechnik
  • Sportlermundschutz
  • Stiftzahn

Schichttechnik

In unserem Glossar erfahren Sie alles rund um festsitzenden sowie herausnehmbaren Zahnersatz und die verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten. Wir informieren Sie über aktuelle Technologien und die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

Der Begriff „Schichttechnik“ bezeichnet eine hochwertige manuelle Fertigungstechnologie im zahntechnischen Labor. Der Zahntechniker baut die künstlichen Zähne mit einem hohen Fein- und Formgefühl Schicht für Schicht auf.

Warum wird die Schichttechnik angewandt?

Durch das schichtweise Auftragen von Keramik- oder Kunststoffmaterialien kann der innere Schichtaufbau eines natürlichen Zahnes perfekt imitiert werden. Die Zahnfarbe des Patienten wird imitiert, so dass kaum ein Unterschied zur Natur erkennbar ist. Eine gesunde Zahnkrone besteht aus einer äußeren Schmelzschicht und dem darunterliegenden Dentin. Innerhalb der Schichten variieren wiederum verschiedene Substanzen, zum Beispiel Schmelzprismen. Diese Anteile bestimmten die Zahnfarbe beziehungsweise die lichtoptischen Eigenschaften eines Zahnes. Die Aufgabe des Zahntechnikers ist es, diese Schichten und internen Charakteristika eines Zahnes mittels Schichttechnik nachzuahmen. Das verlangt künstlerisches Geschick, Fingerfertigkeit und hochwertige Materialien.

Welche Materialien / Massen werden zum Schichten verwendet?

Als Materialien für die Schichttechnik stehen Keramiken oder Kunststoffe zur Verfügung, sogenannte Verblendsysteme. Es gibt unterschiedliche Produkte und Anbieter. Der Zahntechniker wählt das für den Patienten passende optimale Verblendsystem.

Kunststoffe werden in der Regel als pastöse Massen angeboten, mit denen der Zahntechniker den Zahnersatz mit Form- und Fingerspitzengefühlt aufbaut. Gehärtet (Polymerisation) werden die Materialien mittels UV-Licht.

Keramiken werden in Pulverform angeboten. Angerührt mit einer speziellen Modellierflüssigkeit, entsteht eine „breiige“ Masse. Mit anatomischem Wissen schichtet der Zahntechniker die Zahnkrone. Danach erfolgt ähnlich einer Porzellanmanufaktur ein Keramikbrand in einem Spezialofen.

Woher weiß der Zahntechniker, welche Materialschichten er auftragen muss?

Der Zahnarzt oder  der Zahntechniker bestimmt die Zahnfarbe im Mund des Patienten. Oft erstellt er hierbei ein individuelles Schichtschema. Dieses dient dann – ähnlich wie ein Kochrezept – dem Aufbau des Zahnes. Der Zahntechniker kennt „seine“ Verblendmassen und weiß um die lichtoptischen Eigenschaften der einzelnen Massen. Ganz gezielt werden diese aufgeschichtet. Fotos von natürlichen, gesunden Zähnen des betreffenden Patienten können dem Zahntechniker die wichtigste  Referenz.

Gibt es Alternativen zur Schichttechnik?

Das Gegenteil zur Schichttechnik ist die monolithische Fertigung eines Zahnersatzes. Die künstlichen Zähne entstehen aus nur einem Material, zum Beispiel durch die digital gestützte Frästechnologie (CAD/CAM). Auch hier dienen Kunststoffe oder Keramiken als Basismaterial. Die Zahnfarbe steuert der Zahntechniker über die Materialwahl und die oberflächige Maltechnik. Im Gegensatz zur Schichttechnik stößt die monolithische Fertigung hinsichtlich der lichtoptischen Eigenschaften häufig an Grenzen. Insbesondere für einen Zahnersatz im Frontzahngebiet wird daher in der Regel die Schichttechnik angewandt.

Sportlermundschutz

In unserem Glossar erfahren Sie alles rund um festsitzenden sowie herausnehmbaren Zahnersatz und die verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten. Wir informieren Sie über aktuelle Technologien und die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

Schutz und Sicherheit beim Sport

Ein Sportlermundschutz ist für viele Sportarten ähnlich wichtig wie die bewährten Knie- oder Armschützer. Die Gefahr von Verletzungen – zum Beispiel das Ausschlagen eines Zahnes – wird signifikant reduziert. Im Dentallabor können spezielle Mundschutz-Schienen gefertigt werden.

Die eigenen gesunden Zähne sind noch immer das Beste, was Menschen im Gebiss haben können. Um diese lange Zeit zu erhalten, bieten viele Dentallabore einen Sportlermundschutz an. Im Gegensatz zu einem vorgeformten Standardschutz sitzt die vom Zahntechniker individuell gefertigte Schiene perfekt auf den Zahnreihen. Die Schiene bedeckt einen großen Teil des Kieferknochens und bezieht alle Zähne bis zum ersten großen Backenzahn ein. Ob Inline-Skaten, Hockey, Fußball, Fahrradfahren oder Boxen – mit dieser Schiene wird Verletzungen im Mund- und Kieferbereich vorgebeugt. Der Zahntechniker benötigt ein Gipsmodell und fertigt darauf den Sportlermundschutz. Auf Wunsch können verschiedene Farben oder Muster umgesetzt werden, was gerade bei Kindern die Akzeptanz der Sportschiene erhöht.

Stiftzahn

In unserem Glossar erfahren Sie alles rund um festsitzenden sowie herausnehmbaren Zahnersatz und die verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten. Wir informieren Sie über aktuelle Technologien und die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

Ein Stiftzahn wird auf die natürliche Wurzel eines eigenen Zahnes gesetzt und ist eine besondere Art  einer Zahn-Krone. Diese Krone kann auch aus zwei Komponenten Stift und Krone bestehen. Die Krone wird im Dentallabor hergestellt.

Da der Zahntechniker die Krone individuell für den Patienten anfertigt, ist kaum ein Unterschied zu einem natürlich gesunden Zahn zu erkennen. Auch wenn sich das Prinzip ähnelt, ist der Stiftzahn nicht zu verwechseln mit einem Zahn-Implantat, einer künstliche Zahnwurzel.

Wann ist ein Stiftzahn sinnvoll?

Ein Stiftzahn gehört zu einer zahnerhaltenden Methode, da die natürliche Wurzel nicht entfernt wird. In vielen Fällen ist der Zahn durch eine Wurzelbehandlung vortherapiert und „abgestorben“. Ist die Wurzel noch gut erhalten, kann sie als Fixierung für den Stiftzahn wertvolle Dienste leisten.

Hauptsächlich wird dieser Therapieweg im Frontzahngebiet und an den sog. Kleinen Backenzähnen vorgenommen. Der Stiftzahn ist eine gute Verankerung für eine Einzelkrone oder ggf. auch Zahn-Brücken.

Aus welchem Material besteht der Stiftzahn?

Eigentlich  sind Stiftzähne heutzutage zweiteilig. 1. Stiftaufbau und 2. Krone. Der Stiftaufbau wird mit einem medizinischen Zement in die vorbehandelte Wurzel (Zahnstumpf) eingesetzt.

In der Regel ist er aus einem biokompatiblen (gut verträglichen)Metall oder neuerdings auch aus Keramik.

Der Stift wird im Dentallabor passend für die jeweilige Zahnwurzel hergestellt. Der Zahntechniker verwendet Materialien wie Keramik oder Metall. Oftmals kann sofort der 2. Schritt, die Anfertigung der Krone folgen.

Da es sich in der Regel um einen Zahn im sichtbaren Bereich handelt, wird vom Zahntechniker eine keramische Krone oder eine keramisch verblendete Krone hergestellt. Schicht um Schicht wird der Zahn mit handwerklicher Kunstfertigkeit, ästhetischem Feingefühl und anatomisch-funktionellem Wissen aufgebaut.

Die fertige Krone wird nach Fertigstellung vom Zahnarzt fest auf den Stiftaufbau zementiert oder geklebt. Ergebnis ist ein neuer „Zahn“, der sich im Aussehen kaum von den Nachbarzähnen unterscheidet.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten und Materialien, mit denen ein Stiftzahn hergestellt werden kann. Unsere Suchfunktion unterstützt Sie dabei, ein kompetentes Dentallabor in Ihrer Nähe zu finden.




 
 
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