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Zahntechnik von A-Z. Hier finden Sie alles!


  • Implantologie
  • Inlay / Onlay
  • Instandsetzungen

Implantologie

In unserem Glossar erfahren Sie alles rund um festsitzenden sowie herausnehmbaren Zahnersatz und die verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten. Wir informieren Sie über aktuelle Technologien und die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

Feste künstliche Zähne!

Zahn-Implantate sind eine bewährte Therapieform. Ein Implantat nimmt die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel ein. Fest im Kieferkamm verwachsen, dient das Implantat der Verankerung eines künstlichen Zahnes (Implantat-Versorgung).

Der Zahnarzt setzt die Implantate in den Kieferknochen ein (Insertion). Der Zahntechniker fertigt den darauf zu verankernden Zahnersatz – fest, hochästhetisch und funktionell optimal.

Fehlt ein Zahn, dient das Implantat als Anker für die Implantat-Krone. Diese wird vom Zahntechniker individuell für den Patienten hergestellt. Ergebnis ist eine geschlossene Zahnreihe; die gesunden Nachbarzähne bleiben erhalten. Fehlen mehrere Zähne, können mehrere Implantate in die Lücke eingebracht werden. Gegebenenfalls dient eine Implantat-Brücke als Anker. Exakt auf die Situation angepasst, imitiert der Zahntechniker hochästhetisch gesunde, schöne Zähne. Sind große Kieferbereiche zahnlos, werden Implantate als Pfeiler für eine herausnehmbare Teil-Prothese eingesetzt.

Je nach Patientenwunsch und den individuellen Gegebenheiten fertigt der Zahntechniker eine festsitzende Implantat-Brücke, welche die fehlenden Zähne ersetzt.

Inlay / Onlay

In unserem Glossar erfahren Sie alles rund um festsitzenden sowie herausnehmbaren Zahnersatz und die verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten. Wir informieren Sie über aktuelle Technologien und die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker. 

Ist ein Zahn von Karies zerstört, gibt es nach der Entfernung der erkrankten Zahnsubstanz mehrere Wege, das „Loch“ zu verschließen. Die Art des Zahnaufbaus (Restauration) ist vom Patientenbedürfnis, dem Grad der Läsion und von den Bissverhältnissen abhängig.

Bei größeren Defekten im Seitenzahnbereich werden Inlays oder Onlays angefertigt und der Zahn so wieder in seine natürliche Form und Funktion gebracht. Die Herstellung eines Inlays oder Onlays erfolgt außerhalb des Mundes, (BP) in einem Dentallabor (Zahnlabor).

Hier arbeiten hochqualifizierte Zahntechniker, die in Abstimmung mit dem Zahnarzt die Restauration anfertigen. 

Inlay (englisch für: Einlagenfüllung)

Ein Inlay dient der Versorgung einer Zahnläsion, zum Beispiel nach der Entfernung einer Karies. Besonderheit des Inlays ist, dass sich die Randbereiche innerhalb der Kauffläche befinden. Die Höckerspitzen des natürlichen Zahnes bleiben erhalten. Das Inlay liegt sozusagen im Zahn. 

Onlay (englisch für: Auflagefüllung)

Während das Inlay kleine Läsionen – zum Beispiel auf der Kauffläche – verschließt, werden mit einem Onlay größere Defekte abgedeckt und auch Zahnhöcker mit in die Restauration eingeschlossen. Das Onlay liegt sozusagen dem Zahn auf.   

Herstellung im Dentallabor

Die passgenaue Herstellung eines Inlays oder Onlays erfolgt außerhalb des Mundes. Dem Dentallabor stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, zum Beispiel Edelmetall-Legierungen, Keramiken (umgangssprachlich Porzellan) oder Komposit (Kunststoff). 

Je nach Vorgabe wird das passende Material ausgewählt. Das „maßgefertigte“ Inlay wird vom Zahnarzt in den vorbereiteten Zahn (präparierte Kavität) eingesetzt und nach einer Kontrolle fest im Zahn verklebt oder zementiert.

Es gibt zwei Herstellungsverfahren für Inlays oder Onlays:

1. Das Inlay oder Onlay wird vom Zahntechniker mit Wachs modelliert und anschließend mittels Guss- oder Presstechnologie in das gewünschte Material übertragen.

2. Das Inlay oder Onlay wird vom Zahntechniker digital an einem Bildschirm konstruiert und mit einer Fräsmaschine in das gewünschte Material umgesetzt (CAD/CAM-Technik).  

Der Weg zum Inlay oder Onlay

Präparation / Zahnabtrag

Der Zahnarzt wird die erkrankten, von Karies zerstörten Zahnanteile sorgfältig entfernen und betroffene Areale gründlich reinigen. Von der natürlichen Zahnsubstanz wird so wenig wie möglich und so viel wie nötig entfernt (minimalinvasives Vorgehen). Der Zahn wird so vorbereitet, dass das Inlay oder Onlay eine optimale Basis erhält. Hierfür wird eine Kavität (Aushöhlung) geschaffen. 

Grundsätzlich unterscheiden Inlays sich hinsichtlich ihrer Dimension, also der Größe der Kavität. Es können drei Inlay-Typen klassifiziert werden:

-Einflächiges Inlay: Betroffen ist nur eine Fläche des Zahns.

-Zweiflächiges Inlay: Betroffen sind üblicherweise die Kauflächen sowie eine Außenfläche zum Nachbarzahn.

-Dreiflächiges Inlay: Betroffen sind die Kaufläche sowie zwei Außenflächen zu den Nachbarzähnen. 

Abformung / Datenerfassung

Die vom Zahnarzt vorbereitete Kavität muss für die Herstellung des Inlays in ihrer Form und Ausdehnung an das Dentallabor übermittelt werden. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Abformung (Abdruck) der Zahnsituation mit einer Abformmasse.
  2. Digitale Erfassung der Zahnsituation mit einer speziellen intraoralen Kamera.

Bei einer Abformung des Kiefers wird der für das Inlay oder Onlay präparierte Zahn mit einer Präzisionsabformmasse (Silikon) erfasst. Damit die neue Restauration exakt zum Gebiss passt, wird auch der Gegenkiefer abgeformt.

Die Abformungen beider Kiefer werden an das Labor übergeben und Gipsmodelle der Zahnsituation hergestellt. Je nach Herstellungsverfahren kann das Gipsmodell über einen Laborscanner digitalisiert werden.

Bei der digitalen Erfassung (CAD/CAM) des präparierten Zahnstumpfes und der angrenzenden Zahnreihen wird mit einer kleinen Präzisionskamera die Situation aufgenommen. Auch der Gegenkiefer kann digital im Mund gescannt werden.

Die Daten werden über einen verschlüsselten Datentransfer an das Dentallabor gesandt. Der Zahntechniker kann direkt mit den Daten arbeiten und – ggf. in Absprache mit dem Zahnarzt – das Inlay oder Onlay konstruieren. 

Herstellung des Inlays oder Onlay im Dentallabor

s. unter Herstellung

 

Materialien

Goldhaltige Edelmetall-Legierungen sind seit Jahrzehnten bewährte Materialien für Inlays und Onlays. Sie bieten eine hohe Passgenauigkeit im Randbereich, was der Langlebigkeit der Restauration entgegenkommt.

Zudem haben Goldlegierungen eine gewisse Flexibilität (vergleichsweise geringe Biegefestigkeit), was das natürliche Kaufgefühl unterstützt. Goldlegierungen gelten als gut verträglich und allergiearm. Nachteil ist, dass im sichtbaren Bereich die Ästhetik beeinträchtigt sein kann.

 Aus ästhetischen Gründen bevorzugen viele Patienten zahnfarbene Materialien. Der Zahntechniker verfügt hierfür über eine Auswahl an hochwertigen Keramiken oder Kunststoffen. Keramik ist biokompatibel (gut verträglich) und kann vom Zahntechniker in Form und Farbe optimal an die natürliche Zahnsubstanz angepasst werden. Das Inlay oder Onlay ist als solches im Mund nicht wahrnehmbar. 

Einsetzen

Das im Dentallabor passgenau gefertigte Inlay wird nach einer abschließenden Kontrolle auf dem Modell an die Zahnarztpraxis übergeben. Der Zahnarzt probiert die Restauration im Mund des Patienten (Kavität) ein und kontrolliert Passung sowie Funktion.

Sind alle Anforderungen erfüllt, kann das Inlay oder Onlay definitiv und dauerhaft in den Zahn integriert werden. Je nach verwendetem Material erfolgt eine adhäsive Eingliederung (Verklebung mit der Zahnsubstanz) oder das Zementieren der Restauration in die Kavität des Zahnes. Ergebnis ist ein in seiner Form natürlich wiederhergestellter  Zahn. 

Lebensdauer /Haltbarkeit

Die Haltbarkeit eines Inlays steht und fällt mit der Gesundheit des verbliebenen Restzahns. Daher sind die Kariesprävention und eine gute Mundpflege sehr bedeutend.

Zudem sind für eine lange Lebensdauer die sorgfältige Materialverarbeitung und die Herstellungspräzision entscheidend. Bereits feinste Ungenauigkeiten zwischen Inlay und natürlicher Zahnsubstanz können ein Schlupfloch für Bakterien und Keime sein.

Daher erstellen Zahntechniker die Restauration vielfach mit Hilfe eines Mikroskops. Das Material selbst hat je nach Festigkeit eine gute bis sehr gute Lebensdauer. Keramiken und Goldlegierungen wird eine Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren bescheinigt, vorausgesetzt sind eine hochpräzise Herstellung und eine optimale Mundpflege. 

Indikation / Kontraindikation

Ob die Restauration eines Zahnes mit Hilfe eines Inlays oder Onlays möglich ist, entscheidet der Zahnarzt anhand der Zahn- und Mundsituation des Patienten.

Sind große Teile eines Zahnes zerstört, ist die Teil- oder Vollkrone oft die sichere Lösung für die langlebige Versorgung.Zudem sind eventuelle Materialunverträglichkeiten des Patienten zu berücksichtigen. Bestehen beispielsweise Allergien gegenüber Metall oder Kunststoff, sind keramische Materialien zu bevorzugen.

Mit der Entwicklung moderner Werkstoffe erweitert sich das Indikationsspektrum. Der Zahntechniker verfügt über hohes materialtechnisches Know-how, das auf Fortbildungen und mit dem Studium von Fachliteratur auf aktuellem Stand gehalten wird. Daher erfolgt die Materialwahl bei einer Inlay- oder Onlay-Versorgung in enger Abstimmung zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

Instandsetzungen

In unserem Glossar erfahren Sie alles rund um festsitzenden sowie herausnehmbaren Zahnersatz und die verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten. Wir informieren Sie über aktuelle Technologien und die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

Es muss nicht immer neu sein!

Mit zahntechnischem Geschick und Fachwissen kann ein vorhandener Zahnersatz instandgesetzt werden. In vielen Fällen kann der Zahntechniker die defekte Prothese oder die frakturierte Krone/Brücke reparieren oder die lockere Prothese der die aktuellen Situation anpassen. Hierfür müssen Patienten oft nur kurze Wartezeiten in Kauf nehmen.

Die Reparatur eines Zahnersatzes ist in vielen Dentallaboren Bestandteil des Arbeitsalltags. Prothesensprünge und -brüche oder abgeplatzte Zähne werden innerhalb kurzer Zeit repariert. Bei lockeren Prothesen hilft eine sogenannte Unterfütterung, um dem Patienten wieder ein sicheres Gefühl zurückzugeben. Aber auch das Ansetzen von Zähnen an eine vorhandene Prothese oder das Anbringen weiterer Halteelemente sind möglich. Viele Patienten lassen im Dentallabor regelmäßig ihren Zahnersatz reinigen, was ebenfalls der Instandhaltung dient. Grundsätzlich ist ein aus Meisterhand gefertigter Zahnersatz lange Zeit stabil.

Doch manchmal ist es schnell passiert!

Zahntechniker empfehlen:

Um Frakturen oder Brüchen vorzubeugen, kann vor dem Reinigen der Prothese etwas Wasser ins Waschbecken gefüllt werden. Gleitet die Prothese beim Säubern aus der Hand, wird sie im Wasser „landen“ (also weich).




 
 
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